42 – Felix: Vernachlässigung und Daniel

In Folge 42 von „Salziger Pudding“ geht es um Felix und ein hoch belastetes Familiensystem. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Vernachlässigung, Erziehungsfähigkeit, Sorgerecht und der Rolle verschiedener Bezugspersonen im Leben eines Kindes.

Aline Strutz und Sebastian Bartoschek sprechen darüber, wie sich erhebliche Belastungen im Familienalltag auf Kinder auswirken können, welche Bedeutung Einsicht und Hilfebereitschaft der Erwachsenen haben und wie familienpsychologische Begutachtung solche Konstellationen einordnet. Dabei geht es auch um den Unterschied zwischen leiblicher und sozialer Elternschaft und darum, wie schwierig es sein kann, Verantwortung, Bindung und Kindeswohl gegeneinander abzuwägen.

Eine Folge über Überforderung, elterliche Verantwortung und die Frage, was Kinder in schwierigen Familiensituationen wirklich brauchen.

40 – Familienrecht in 12 Begriffen – Solo-Special

In Folge 40 von „Salziger Pudding“ fehlt Aline krankheitsbedingt – und Sebastian macht aus der Not ein Experiment: Eine KI liefert ihm Begriffe aus Familienrecht, Psychologie und Begutachtung, zu denen er jeweils spontan einige Minuten spricht. Vom Kindeswillen über Bindungstoleranz, Loyalitätskonflikte und Kindeswohlgefährdung bis zu Hochstrittigkeit, Erziehungsfähigkeit, Verlässlichkeit und Verzeihen entsteht so eine ungewöhnliche Reise durch zentrale Themen familienpsychologischer Arbeit. Ohne konkreten Fall, dafür mit persönlichen Erfahrungen, fachlichen Einordnungen, Seitenwegen und der Frage, warum einfache Begriffe im Familienrecht fast nie einfache Antworten haben.

37 – Torben: Wenn Umgang zum Druck wird

In dieser Episode von „Salziger Pudding“ geht es um Torben, einen zehnjährigen Jungen, dessen Vater eine bestehende Umgangsregelung abändern und ein Wechselmodell erreichen möchte. Auf den ersten Blick wirkt der Antrag nachvollziehbar: Torben sei nach einem Umzug unglücklich, vermisse seine Freunde und solle wieder stärker in seinem alten Umfeld verankert werden. Doch im Verlauf des Falls zeigt sich eine deutlich komplexere Dynamik.

Aline Strutz und Sebastian Bartoschek sprechen über Elternkonflikte, Loyalitätsdruck, Umgangsanträge, Wechselmodelle und die Frage, wie belastend es für ein Kind werden kann, wenn es die Erwartungen beider Eltern erfüllen möchte. Im Mittelpunkt steht ein Kind, das keinen eigenen Wunsch mehr formulieren kann, ohne zugleich Angst zu haben, Mutter oder Vater zu enttäuschen. Die Folge zeigt, warum mehr Umgang nicht automatisch Entlastung bedeutet – und warum manchmal nicht ein Gutachten, sondern eine schnelle Entschärfung des Elternkonflikts im Vordergrund stehen muss.

Und wir sind dann mal im Urlaub. Auch dazu alles in der Folge!

36 – Mila: kämpft Mama sich zurück?

In dieser Episode von „Salziger Pudding“ geht es um Mila, ein kleines Mädchen mit schwerwiegenden gesundheitlichen Belastungen, das früh in eine Pflegefamilie kommt. Ihre Mutter erkennt die eigene Krise, sucht Hilfe, stellt sich ihren psychischen Problemen und beendet ihren Drogenkonsum. Eigentlich macht sie vieles richtig. Trotzdem steht am Ende die schwierige Frage im Raum, ob Mila zu ihr zurückkehren kann – oder ob der Verbleib in der Pflegefamilie dem Kindeswohl besser entspricht. Aline Strutz und Sebastian Bartoschek sprechen über Dauerpflege, Rückführung, Bindung, Elternrecht, psychische Erkrankungen und die bittere Realität.

34 – Rami – Horrorfilm, Softair, Kindeswohl

Ein Messer im Kinderzimmer, Zeichnungen von zerstückelten Menschen und ein Junge, der in der Schule von Gewalt spricht: In diesem Fall geht es nicht nur um einen hochstrittigen Elternkonflikt, sondern um die Frage, was Bilder mit Kindern machen können. Rami lebt nach der Trennung seiner Eltern bei der Mutter, der Vater bestreitet die Vorwürfe – doch der Junge berichtet, bei ihm Horrorfilme gesehen zu haben, die nicht für Kinder bestimmt sind. Aline Strutz und Sebastian Bartoschek sprechen über FSK-Grenzen, elterliche Verantwortung, psychologische Diagnostik, kindliche Belastung, Umgangspflegschaft und die schwierige Frage, wann Medienkonsum nicht mehr Erziehungssache, sondern ein Kindeswohlthema wird.