
Eine junge Mutter mit Borderline-Diagnose beißt ihren wenige Wochen alten Sohn im Affekt. Sie räumt den Übergriff ein, geht stationär in Behandlung, zieht anschließend freiwillig in eine Mutter-Kind-Einrichtung und arbeitet therapeutisch weiter an sich. Monate später scheint der Weg zurück in ein eigenständiges Leben vorbereitet – bis eine einzige E-Mail mit schwer überprüfbaren Vorwürfen die gesamte Planung kippen lässt.
Diesmal bringt Aline einen Fall aus ihrer eigenen anwaltlichen Praxis mit. Gemeinsam mit Sebastian spricht sie darüber, wann eine psychische Erkrankung tatsächlich die Erziehungsfähigkeit beeinträchtigt, wie Jugendämter mit Risiko und Unsicherheit umgehen sollen und wo Hilfe in Kontrolle umschlagen kann. Außerdem geht es um Mutter-Kind-Einrichtungen, Begutachtung, anwaltliche Strategie und die Frage, wie weit man gehen darf, wenn Verfahrensrecht und Kinderschutz miteinander kollidieren. Und dann endet die Folge genau dort, wo der Fall vor Gericht eine neue Richtung nimmt.
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