
In dieser Episode von „Salziger Pudding“ geht es um Torben, einen zehnjährigen Jungen, dessen Vater eine bestehende Umgangsregelung abändern und ein Wechselmodell erreichen möchte. Auf den ersten Blick wirkt der Antrag nachvollziehbar: Torben sei nach einem Umzug unglücklich, vermisse seine Freunde und solle wieder stärker in seinem alten Umfeld verankert werden. Doch im Verlauf des Falls zeigt sich eine deutlich komplexere Dynamik.
Aline Strutz und Sebastian Bartoschek sprechen über Elternkonflikte, Loyalitätsdruck, Umgangsanträge, Wechselmodelle und die Frage, wie belastend es für ein Kind werden kann, wenn es die Erwartungen beider Eltern erfüllen möchte. Im Mittelpunkt steht ein Kind, das keinen eigenen Wunsch mehr formulieren kann, ohne zugleich Angst zu haben, Mutter oder Vater zu enttäuschen. Die Folge zeigt, warum mehr Umgang nicht automatisch Entlastung bedeutet – und warum manchmal nicht ein Gutachten, sondern eine schnelle Entschärfung des Elternkonflikts im Vordergrund stehen muss.
Und wir sind dann mal im Urlaub. Auch dazu alles in der Folge!
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