08 – Neun Jahre Kampf um Kim: Das Ende eines langen Verfahrens (Teil 3)

Im dritten und letzten Teil des Falls Kim beleuchten wir die Entwicklungen und Herausforderungen, die sich aus über neun Jahren Gerichtsverfahren, drei Gutachten und zahlreichen Streitpunkten ergaben. Der Fokus liegt auf der Rolle von Gutachtern, Vormündern und Jugendämtern sowie den emotionalen Belastungen für alle Beteiligten. Schließlich klärt sich Kims Verbleib bei der Pflegefamilie, während sich die leiblichen Eltern aus dem Verfahren zurückziehen. Ein Fall, der die Bedeutung von Kommunikation und Machtlosigkeit in familienrechtlichen Konflikten aufzeigt.

2 Gedanken zu „08 – Neun Jahre Kampf um Kim: Das Ende eines langen Verfahrens (Teil 3)

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  2. Im Familienrecht sollte man das mit der Verfahrenskostenhile so lösen, dass entweder BEIDE Elternteile VKH bewilligt bekommen (auch wenn nur EINER bedürftig ist) oder KEINER. Das führt sonst zu massiver Ungleichheit. Der eine eröffnet am laufenden Band neue Verfahren und kriegt alles bezahlt, der andere verdient zu viel für VKH, aber zu wenig, als dass er sich das leisten kann.

    In unserem Fall war auch eine Persönlichkeitsstörung mit Gewalt gegenüber den Kindern im Spiel (beides nachgewiesen), aber ich hab versucht ein Gutachten zu vermeiden, weil mir das finanziell das Genick gebrochen hätte.

    Ich frag mich, ob das nicht gegen diesen Grundsatz prozessualer Waffengleichheit verstößt, der ja vor Gericht gelten soll (stimmt das überhaupt?)… Es ist doch irgendwie logisch, dass man ganz anders in so ein Verfahren geht, wenn man keine Kosten zu befürchten hat, als wenn man jeden Cent umdrehen muss…

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