12 – Janni: Wenn keiner schuld ist – und doch entschieden wird

In dieser Folge sprechen wir über einen Fall, der den Psychologen Sebastian bis heute nicht loslässt. Es geht um zwei Eltern, die sich getrennt haben, ohne dass es Gewalt, Drogen oder Eskalation gab – nur das Fehlen von Liebe. Beide wollen das Beste für ihr Kind, aber leben Hunderte Kilometer auseinander. Was bedeutet das für das Aufenthaltsbestimmungsrecht? Wie trifft man eine Entscheidung, wenn es keine klaren Fehler gibt? Welche psychologischen Theorien helfen weiter – und wo stößt Wissenschaft an ihre Grenzen? Ein Gespräch über faire Entscheidungen, emotionale Dilemmata und die Frage, was am Ende wirklich zählt.

Ein Gedanke zu „12 – Janni: Wenn keiner schuld ist – und doch entschieden wird

  1. @Sebastian: Warum willst Du nicht wissen, wie es in den Fällen weitergeht? Find’s ja beneidenswert wenn Du da mit so einem „Cliffhanger“ leben kannst (bestimmt auch beim Serienkonsum hilfreich 🤣), aber ist es nicht aus rein gutachterlichen Gesichtspunkten schon interessant? Wenn man als Gutachter eine bestimmte Empfehlung ausspricht, ist es nicht hilfreich für Reflexion und zukünftige Fälle, wenn man weiß, ob die Empfehlung am Ende für die Kinder funktioniert hat? Wäre doch gerade bei Fällen interessant bei denen es (wie hier) nicht so ganz eindeutig ist…

    Ist das nicht generell ein Probleme im Familienrecht? Dass es keine Mechanismen für die Professionen gibt, zu evaluieren wie die getroffenen Entscheidungen im Alltag funktionieren (Stichwort Richter im Elfenbeinturm)?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert